Feierliche Überreichung: (von links): Geschäftsführer Uli-Gerd Prillinger, Pflegerischer Leiter der Intensivmedizin Peter Bernatschek, Leitung Case Management/Medizincontrolling Barbara Jahn-Hofmann, Pflegedienstleitung Max Kapfer, Chefarzt der Abteilung Anästhesie & Intensivmedizin Dr. med. Wolfgang Geisser
Als erstes Krankenhaus in der Region wurde die Intensivstation der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen mit Wirkung zum 18. Mai 2010 mit dem Qualitätszertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet. Damit wurde die Intensivstation der Kreisklinik für ihr bereits selbstverständlich gelebtes, besonders patienten- und angehörigenfreundliches Gesamtkonzept sowie für die individualisierten Besuchsregelungen zertifiziert.
Verliehen wurde dieses Zertifikat von der Stiftung Pflege e.V., der die Pflegewissenschaft und –forschung an Hochschulen fördert und die akademische Ausbildung von Pflegeforscherinnen und –forscher unterstützt. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in vielerlei Hinsicht, so wie das von der Stiftung Pflege e.V. initiierte Projekt „Angehörige jederzeit herzlich willkommen! – ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation“ belegt. Es stellt insbesondere die Stellung der IntensivpatientInnen und deren Angehörige in den Mittelpunkt: Zentrales Anliegen ist die umfassende Aufklärung, die Weitergabe von Informationen an Angehörige/Vertrauenspersonen über die gesundheitliche Situation der Patienten sowie der aktive Einbezug derer. Darüber hinaus belegt das Zertifikat, dass die Angehörigen auf der Intensivstation der Kreisklinik St. Elisabeth jederzeit herzlich willkommen sind und sich damit nicht an feste Besuchszeiten halten müssen. Dementsprechend flexibel gestalten sich im Haus die Besucherzeiten, um eben diesem Anspruch gerecht zu werden.
Das Zertifikat wurde der Intensivstation der Kreisklinik St. Elisabeth vorerst für einen Zeitraum von drei Jahren verliehen.
